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Nächste Ausstellung (31.05.2026 – 13.09.2026)
Eduard Bargheer / Alfred Ehrhardt

Spuren und Strukturen

 


Anläßlich der 9. Triennale der Photographie zeigt das Bargheer Museum in Kooperation mit der Alfred Ehrhardt Stiftung, Berlin, Fotos von Alfred Ehrhardt sowie Aquarelle und Ölbilder von Eduard Bargheer.

Was beide Künstler verbindet, ist der Versuch, Formgesetze sichtbar zu machen, die das Erscheinungsbild der Natur prägen. Wiederkehrende Muster und Strukturen der visuellen Wahrnehmungswelt kommen in ihren Werken zum Ausdruck.

Alfred Ehrhardt (1901–1984) wandte sich nach seiner Entlassung als Dozent an der Landeskunstschule Hamburg durch die Nazis im Jahr 1933 der Fotografie und dem Film zu und „zeichnete“ mit der Kamera abstrakt wirkende Formen der Natur. Seine Arbeiten zeigen Oberflächenstrukturen anorganischer Materie und folgen einer kompositorischen Präzision, geprägt durch seine Ausbildung am Bauhaus.

Eduard Bargheer (1901–1979) entwickelte ausgehend vom Expressionismus eine stärkere Abstrahierung, in der sich das Seherlebnis in eine zweidimensionale, gewebeartige Struktur verdichtet. Sein Werk zielt auf eine Dynamisierung der Form und macht die in der Natur wirksamen formgebenden Kräfte hinter den Erscheinungen mit sichtbar.